Bericht aus der FDP-Fraktion: Die Linke scheitet mit Antrag zu noch mehr Dokumentationspflichten – Dickow pocht auf Lösung des Kernproblems des Wohnungsmangels
Ein auf der März-Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord eingebrachter Antrag der Fraktion Die Linke, die Entwicklung von Leerstand detaillierter zu dokumentieren, wurde mehrheitlich von den Fraktionen abgelehnt. Die Begründung: Die Maßnahme ist zweifelhaft und bindet zusätzliche Ressourcen.
Claus-Joachim Dickow, Vorsitzender der FDP-Fraktion, konnte den Wunsch nach tiefergehender statistischer Aufarbeitung zwar nachvollziehen, verwies jedoch darauf, dass diese Maßnahme nicht zur Lösung des Kernproblems beiträgt. Der Mangel an verfügbaren Wohnraum wird weiterhin primär durch zusätzliche Bereitstellung behoben. Dickow: „Die Beschäftigten im Bereich des Wohnraumschutzes mit immer neuen Dokumentationspflichten zu belasten, mag die Neugier der Fraktion Die Linke befriedigen, hält aber vor allem die Verwaltung von ihrer eigentlichen Aufgabe ab, unberechtigten Leerstand zu bekämpfen“, gab Dickow zu bedenken.